Und auch hier holte uns diese schreckliche Realität des ersten Jahres ein: Einschränkungen in unserem künstlerischen Handeln. Denn es hieß zudem: Allein schwarzes Tonpapier als Untergrund und Transparentpapier durften bei dieser Aufgabe verwendet werden. Fein.
Und ab dem Zeitpunkt der Verkündung der Aufgabe bishin zur Fertigstellung lautete nun wieder das Motto: das Beste aus dieser missgünstigen Lage ziehen; denn ich war von den zu verwendeten Materialien nicht sonderlich angetan. Mir war es zu einfach - nicht den Entwicklungsprozess betrachtend, sondern eher das Ergebnis. Ich wollte doch mit meiner Corsage, meinem ganzen Outfit Dramatik zeigen und ich konnte mir nicht vorstellen, diesen Aspekt mit Ton- & Brotpapier umsetzen zu können. Whatever. Es ging ans Zeichnen!
Tatah! Meine Skizze für die Umsetzung dieser Aufgabenstellung. Hellere Bereiche sollten mit weniger Lagen Transparentpapier, Dunklere mit mehreren Schichten umgesetzt werden.
Ich war zufrieden mit meiner Arbeit. Honestly. Mein Dozent nicht so sehr.. Bzw. war er der Auffassung ich hätte die Aufgabe nicht vollends umgesetzt. Der Fokus sollte allein auf der Corsage liegen. Ich hätte zu viel drumherum erzählt.
Gut. Dank der Erfindung Fotokopierers hob ich die 'Überspitzung' der Proportionen wieder auf - verkleinerte Kopf, verkürzte Hals und reduzierte das Haar.
Es entstand eine neue Skizze zu der ich keine wirkliche Meinung meines Dozenten erfuhr; setzte diese aber dennoch um, weil ich diese Darstellungsart einfach mochte und passend zu meiner Idee des Outfits fand.
Hier nun die endgültige Arbeit. Rechts zu sehen. Neben der Reduktion des narrativen Charakters versuchte ich den visuellen Fokus weiterhin durch einen flächendeckenderen Einsatz des Transparentpapiers bei der Ausformulierung der Corsage auf diese zu lenken.
Da Selbstkritik bekanntlich eine feine Sache ist, möchte ich sagen, dass mir das Gesicht und vor allem die Mundpartie beim Zuschnitt nicht so gelungen ist, wie sie in der Skizze angedacht war. Es wurde irgendwann zu kleinteilig und ein präzises Ausschneiden mit der Nagelschere wurde fast unmöglich. - Später wurde mir dann gezeigt, wie einfach das ganze mit einem Cuttermesser ist...
Wie dem auch sei... Meine Collage kam gut an. Und auch ich finde sie totally hot.
Hier nun die endgültige Arbeit. Rechts zu sehen. Neben der Reduktion des narrativen Charakters versuchte ich den visuellen Fokus weiterhin durch einen flächendeckenderen Einsatz des Transparentpapiers bei der Ausformulierung der Corsage auf diese zu lenken.
Da Selbstkritik bekanntlich eine feine Sache ist, möchte ich sagen, dass mir das Gesicht und vor allem die Mundpartie beim Zuschnitt nicht so gelungen ist, wie sie in der Skizze angedacht war. Es wurde irgendwann zu kleinteilig und ein präzises Ausschneiden mit der Nagelschere wurde fast unmöglich. - Später wurde mir dann gezeigt, wie einfach das ganze mit einem Cuttermesser ist...
Wie dem auch sei... Meine Collage kam gut an. Und auch ich finde sie totally hot.


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